Multisystematrophie bei KRANKHEITEN.DE
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Multisystematrophie

Unter dem Begriff Multisystematrophie (MSA) werden Parkinson-�hnliche Erkrankungen zusammengefasst, die fr�her als eigenst�ndige Krankheitsbilder angesehen wurden. Dazu z�hlen die Olivopontocerebell�re Atrophie (OPCA), das Shy-Drager-Syndrom sowie die striatonigrale Degeneration. Das Auftreten von MSA ist sporadisch, wird erst nach dem 30. Lebensjahr beobachtet und die Ursache ist bislang unbekannt.

Symptome

MSA tritt in der Regel zwischen dem vierzigstem und sechzigstem Lebensjahr auf. Symptome sind vor allem Parkinsonismus, Fallneigung (Ataxie), L�hmungserscheinungen und kognitive Einschr�nkungen. Je nach Beteiligung der betroffenen Nerven treten nur ein Teil der beschriebenen Symptome auf. Aufgrund St�rungen der Schluckfunktionen leiden die Patienten nicht selten an Aspirationspneumonien. Je nach klinisch vorherrschendem Bild wird die Einteilung als MSA-P (f�r Parkinsonismus) oder MSA-C (f�r Cerebell�r) vorgenommen.

Statistik

Die Pr�valenz betr�gt etwa 4,4 F�lle auf 100.000 Einwohner. Damit kommen auf 100 F�lle mit Morbus Parkinson etwa 2,2 F�lle mit MSA. M�nner sind mit einem Verh�ltnis von 1,3:1 etwas h�ufiger betroffen.

Radiologie

In Computertomographie-Aufnahmen kann in einigen F�llen eine Atrophie des Kleinhirnes oder der Br�cke (Pons) beobachtet werden. In Kernspinaufnahmen sieht man gelegentlich eine Atrophie des Putamens.

Pathologie

Im Gehirn betroffener Patienten finden sich eine abnorme Ansammlung des Proteins alpha-Synuclein, daher wird die MSA wie der Morbus Parkinson zu der Gruppe der Synucleinopathien gez�hlt. Zus�tzlich beobachtet einen Untergang von Nervenzellen mit reaktiver Gliose. H�ufig findet man eine Volumenminderung des Kleinhirnes und der Br�cke.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie k�nnen in keinem Falle die �rztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie �rztlichen Rat einholen.

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